Mitsubishi erster Hersteller mit Reparaturservice für defekte Fahrbatterien

Im Sinne seiner ganzheitlich angelegten Strategie „Green Mobility“ erweist sich Mitsubishi auf dem Weg zur elektrifizierten Auto-Mobilität einmal mehr als Schrittmacher und innovativer Dienstleister. In diesem Fall betrifft dies Bedenken mancher Kaufinteressenten von Elektrofahrzeugen, mögliche Schäden an der Fahrbatterie oder ein eventuell erforderlicher Austausch könne hohe Folgekosten nach sich ziehen.

Bei Mitsubishi war der Kunde bisher schon auf der sicheren Seite. So ist der innovative Cityflitzer Electric Vehicle bereits durch eine umfangreiche Fünfjahres-Neuwagengarantie (bis 100.000 km) umfassend abgesichert; der markante SUV-Allrounder Plug-in-Hybrid Outlander ist sogar mit einer achtjährigen Garantie auf die Fahrbatterie ausgestattet (bis 160.000 km Laufleistung).

Für zusätzliche Entscheidungssicherheit bei dem Kauf eines Electric Vehicle oder Plug-in-Hybrid Outlander sorgt nun ein weiteres Leistungsmerkmal: Als einziger Hersteller von E-Automobilen bietet Mitsubishi ab sofort einen Reparaturservice für defekte Fahrbatterien an. Der macht es möglich, anstelle eines Komplettaustauschs des Lithium-Ionen-Akkus lediglich defekte Teilmodule zu reparieren oder einzeln zu ersetzen. Auf diese Weise lassen sich Folgekosten drastisch senken, denn der Austausch eines solchen Zellenblocks ist nur mit rund 1.000 EUR zuzüglich zweier Arbeitsstunden zu veranschlagen.

Abgesehen davon erweisen sich die in Electric Vehicle und Plug-in Hybrid Outlander verbauten Fahrbatterien ohnehin als äußerst standfest und zuverlässig. Insgesamt mehr als 5.000 Fahrzeuge mit E-Antrieb hat Mitsubishi in Deutschland bisher verkauft, davon rund 1.100 Electric Vehicle und fast 4.000 Plug-in Hybrid Outlander. Um für mögliche Reparaturfälle gerüstet zu sein, ist eine spezielle Hochvoltschulung erforderlich, für die deutschlandweit zunächst elf Betriebe als Kompetenzzentren ausgebildet und zertifiziert wurden. Der Ablaufplan für einen eventuellen Schadensfall sieht vor, dass einer von deutschlandweit rund 400 Mitsubishi „Green Mobility“-Handelspartnern zunächst eine Fahrzeugdiagnose durchführt und bei einem Schaden der Fahrbatterie eine Serviceanfrage an MMDA richtet.

Dort werden der erforderliche Reparaturaufwand und der Ausbildungsstand des Betriebes geprüft und – je nach Ergebnis – das Fahrzeug vor Ort nach MMDA-Vorgaben instand gesetzt. Dies betrifft den Austausch oder die Reparatur von Komponenten wie Relais, Sensoren, Schalter, Klimaanlagenteile, Leiterbahnen, Kabelverbindungen mit Spezialwerkzeug. Den Werkstätten ist es auch möglich, die Konditionierung der einzelnen Batteriezellen zu verbessern. Dabei werden die einzelnen Zellen untereinander elektrisch angeglichen. Die Leistungsfähigkeit bleibt somit über einen langen Zeitraum erhalten.

Beim fälligen Austausch eines oder mehrerer Batteriemodule, erfolgt die Reparatur in einem der 11 Kompetenzzentren oder in der Mitsubishi Technik-Zentrale Flörsheim bei Frankfurt am Main.
Stand: September 2016

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