INFINITI Projekt Black S

Dank einer radikalen Neuinterpretation des Q60 Sportcoupé zeichnet sich das „Projekt Black S“ durch ein eigenständiges, aerodynamisches Design aus und zeigt damit eindrucksvoll, wie eine leistungsstarke Hybrid-Antriebseinheit „aus der Formel 1 für die Straße“ die Dynamik eines INFINITI Serienfahrzeuges in der Zukunft deutlich erhöhen könnte.

Der Performance-Hybrid-Antriebsstrang, der für das „Projekt Black S“ angedacht wird, verfügt über ein „Energie-Rückgewinnungs-System“ (ERS), das die während des Fahrens gewonnene elektrische Energie zur Steigerung der Leistung und des Drehmomentes des eigentlichen Motors einsetzen kann. Das Ergebnis hieraus ist eine direkt verfügbare, signifikant höhere und zudem vollkommen verzögerungsfreie Beschleunigung. Inspiriert ist dieses Dual-Hybrid-System aus der Formel 1 und ist in dieser Form bis zum heutigen Tag nicht in einem Serienfahrzeug verfügbar.

Eine potenziell neue „Black S“ – Modellfamilie könnte stellvertretend für ein Maximum an Leistung und Dynamik bei INFINITI stehen und wäre oberhalb der neu positionierten „Red S“- und „Silver S“ – Modellfamilien des Unternehmens angesiedelt. INFINITI ist vom Potenzial einer zusätzlichen „Black S“ – Modellfamilie überzeugt, denn sie bietet INFINITI die Möglichkeit der weiteren Produktverbesserung, noch höherer Leistungen und Drehmomente dank innovativer Antriebskonzepte, sowie die Verwendung einzigartiger Designelemente.

Durch die Enthüllung des Projekt Black S auf dem Genfer Auto-Salon 2017 soll deshalb vordergründig das Interesse an High Performance Derivaten aus dem Hause INFINITI ausgelotet werden.

Das in Genf erstmalig gezeigte Fahrzeug ist darüber hinaus mit einer Reihe weiterer Modifikationen versehen worden, die eine maximale Performance ermöglichen.
Dazu zählt u.a. eine neue, leistungsfähige, sehr leichte und zweiflutig ausgeführte Abgasanlage aus Titan, die einen erhöhten Luftdurchlass gewährleistet.

Des Weiteren deuten beim Projekt Black S leichte 21-Zoll-Räder auf ein Programm zur Gewichtssenkung hin, mit dem das zusätzliche Gewicht des dualen Hybridsystems vollständig kompensiert werden soll.

Breitere High-Performance-Reifen, welche die Traktion verbessern, und umfangreiche Modifikationen am Fahrwerk sind ebenfalls Teil des Projekt Black S.

Das Konzeptfahrzeug ist außen komplett in mattem Grau und Schwarz gehalten. Sämtliche Bauteile, die beim Q60 aus der Serie in Chrom gehalten sind – wie zum Beispiel der charakteristische Doppel-Bogengrill und die sichelförmige C-Säule – sind beim Projekt Black S einheitlich in schwarz ausgeführt.

Der umfassende Einsatz von Karbonfasern positioniert das Projekt Black S bewusst und deutlich über den anderen Ausstattungslinien von INFINITI und macht es, inspiriert vom Motorsport, zum ultimativen „Drivers Car“. Einen zusätzlichen Hinweis auf das Leistungs-Potenzial des „Black S“ liefert der Einsatz von Karbonfasern, die sehr dünn ausgeführt wurden und damit klingenähnliche Designformen ermöglichen, die in dieser Form mit herkömmlichen Materialien nicht möglich gewesen wären.

Während die organische und künstlerische Formensprache des Q60 erhalten bleibt, wird sie durch den Einsatz von Karbonfasern um ein technisches Element erweitert. Der Verbundstoff ist nicht nur vielseitiger, sondern auch unglaublich belastungsfähig, sodass Komponenten aus Karbonfasern genutzt werden können, um aerodynamische Effizienz mit hohem Abtrieb in Einklang zu bringen.

Der große Frontsplitter, der Heckdiffusor, die Kotflügel und die Seitenschweller sind alle komplett aus Karbonfasern gefertigt, um einerseits das Fahrzeuggewicht zu verringern und andererseits den Abtrieb zu verbessern. Gleichzeitig leiten ultradünne „Air Blades“ in den Seitenschwellern vor den Hinterrädern die Luft um die unteren Karosserieteile des Fahrzeugs herum und sorgen in Verbindung mit dem Heckdiffusor für Abtrieb. Ein großer, fest montierter Heckspoiler – ebenfalls aus Karbon – thront stolz auf dem Kofferraumdeckel und erhöht kongenial den Abtrieb bei höheren Geschwindigkeiten.

Vergrößerte Lufteinlässe vorne am Fahrzeug leiten den kühlenden Fahrtwind noch effektiver in den Motorraum und zu den Bremsen, während die neuen, zusätzlichen Luftschlitze in der Motorhaube bei der anschließenden Abführung der Wärme helfen.

Die geschmiedeten 21-Zoll-Aluminiumfelgen werden durch die Verbreiterungen der Radläufe betont und sind größer und breiter, aber dennoch leichter, als diejenigen Felgen, die beim Q60 serienmäßig zum Einsatz kommen. Sie unterstreichen zugleich optisch die Leistungsfähigkeit des Fahrzeuges. Durch die Gewichtsreduktion verringern sie aber auch die ungefederten Massen und verbessern so das Handling des Fahrzeuges.

Stand: März 2017; Fotos: INFINITI

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.