GWM ORA 5 SUV: Der Auftakt einer neuen Generation

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Mit dem neuen ORA 5 SUV macht GWM ernst. Was hier im Sommer 2026 auf den europäischen Markt rollt, ist nicht einfach nur ein weiteres Kompakt-SUV, sondern der Auftakt einer komplett neuen Modellfamilie, die gezielt für Europa entwickelt wurde und genau dort ansetzt, wo die Nachfrage am größten ist: mitten im hart umkämpften C-SUV-Segment. Flexible Antriebe, starke Serienausstattung, ein spürbarer Fokus auf Komfort und Nutzererlebnis – das Gesamtpaket wirkt durchdacht und erstaunlich erwachsen.

Mit 4,47 Metern Länge trifft der ORA 5 ziemlich genau den Sweet Spot zwischen Alltagstauglichkeit, Präsenz und urbaner Flexibilität. Und er kommt nicht allein: GWM denkt das Konzept direkt größer. SUV, Hatchback, Kombi – alles ist bereits eingeplant. Eine Plattform, viele Szenarien. Oder wie es GWM selbst formuliert: „All scenarios – All powertrains“.

Der ORA 5 verfolgt einen Ansatz, der aktuell ziemlich gut in die Zeit passt: maximale Wahlfreiheit. Klassischer Verbrenner, Vollhybrid oder vollelektrisch – hier entscheidet nicht der Hersteller, sondern der Kunde, was am besten zum eigenen Alltag passt.

Damit positioniert sich GWM bewusst breit und will genau das liefern, was viele Hersteller aktuell verlieren: Flexibilität ohne Kompromissgefühl. Egal ob Stadtverkehr, Pendelstrecke oder Langstrecke – der ORA 5 will für alles eine passende Antwort haben.

Hinter dem ORA 5 steckt ein klar strukturiertes Konzept, das sich auf vier zentrale Elemente stützt. Da ist zunächst das Design, das bewusst emotional gedacht ist, mit weichen, fließenden Linien und einer Formsprache, die sofort hängen bleibt.

Dann das Hybridsystem, das Leistung und Effizienz so kombiniert, dass es im Alltag wirklich funktioniert. Dazu kommt ein digitales Fahrerlebnis, das sich eher wie ein modernes Smartphone anfühlt als wie klassische Fahrzeugsoftware. Und schließlich der vielleicht wichtigste Punkt: Technologie, die nicht erst in der Aufpreisliste beginnt, sondern schon ab Werk mit an Bord ist.

Das Exterieur folgt der Designsprache „Full-Surface Fluid Sculpture“ – klingt erstmal nach Buzzword, wirkt aber erstaunlich stimmig. Fließende Linien, die sich wie Wasser über die Karosserie ziehen, weiche Übergänge, die fast organisch wirken, und ein Heck, das die Bewegung der Linien in einem Art Wasserfall-Effekt auslaufen lässt.

Das Ganze ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch funktional gedacht: Aerodynamik spielt hier eine zentrale Rolle.

Im Innenraum geht der ORA 5 noch einen Schritt weiter. Hier wird aus Design ein Gefühl. Licht, Farben und Raum wirken zusammen und schaffen eine Atmosphäre, die bewusst entschleunigt. „Triple Moments of Time“ nennt GWM dieses Konzept – inspiriert vom natürlichen Tageslichtverlauf. Klingt poetisch, fühlt sich aber vor allem nach einem Ort an, an dem man gerne Zeit verbringt.

Das digitale Herzstück bildet das sogenannte Coffee OS – und ja, der Name bleibt hängen.

Viel wichtiger ist aber, was es kann: Die Oberfläche reagiert schnell, ist logisch aufgebaut und erinnert tatsächlich eher an ein modernes Smartphone als an klassische Infotainment-Systeme. Keine verschachtelten Menüs, keine unnötigen Umwege – stattdessen klare Strukturen, flüssige Animationen und direkter Zugriff auf das, was man wirklich braucht.

Herzstück der elektrifizierten Variante ist ein durchdachtes Vollhybrid-System. Ein 1,5-Liter-Turbobenziner, kombiniert mit einer Lithium-Ionen-Batterie und einem Zweigang-Hybridgetriebe, sorgt dafür, dass der ORA 5 je nach Situation selbstständig zwischen verschiedenen Fahrmodi wechselt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:
164 kW Systemleistung, satte 476 Nm Drehmoment und ein Sprint auf 100 km/h in 7,7 Sekunden – bei einem Verbrauch von gerade einmal 5,1 Litern.

Wer es klassischer mag, bekommt den ORA 5 auch als reinen Benziner mit 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Und für alle, die komplett elektrisch unterwegs sein wollen, steht eine BEV-Version mit 58,3-kWh-Batterie und bis zu 435 Kilometern WLTP-Reichweite bereit.

Fahrwerk, Lenkung, Geräuschkomfort – alles zielt darauf ab, ein ausgewogenes, ruhiges und sicheres Fahrgefühl zu liefern. Unebenheiten werden laut Hersteller sauber weggefiltert, Wind- und Abrollgeräusche spürbar reduziert.

Ein Punkt, der im Alltag wirklich zählt: Ausstattung. Und hier macht GWM etwas ziemlich Cleveres. Statt Kunden durch endlose Optionslisten zu schicken, bringt der ORA 5 schon ab der Basisversion ein Niveau mit, das man sonst eher aus höheren Klassen kennt.

Dazu gehört auch das Assistenzsystem „Coffee Pilot Ultra“, das mit 23 Funktionen für Sicherheit und Unterstützung sorgt und damit im Einstiegssegment ziemlich weit vorne mitspielt.

Auch beim Thema Haltbarkeit setzt GWM ein klares Statement. Sieben Jahre oder 150.000 Kilometer Garantie auf den Antriebsstrang, acht Jahre auf die Batterie – das ist die Hersteller-Ansage.

Dazu kommt der Anspruch, im Euro-NCAP-Test 2026 die maximale 5-Sterne-Bewertung zu erreichen – unter den aktuell strengsten Testbedingungen seit über einem Jahrzehnt.

Stand: April 2026; Fotos: GWM ORA

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