Kia Vision Meta Turismo

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Mit dem Kia Vision Meta Turismo zeigt Kia, wohin die Reise gehen könnte, wenn man Mobilität nicht mehr nur als Fortbewegung denkt, sondern als Erlebnisraum. Präsentiert in Mailand, wirkt diese Studie weniger wie ein klassisches Konzeptfahrzeug – und mehr wie ein Blick in eine Zukunft, in der Emotion, Technologie und Design komplett miteinander verschmelzen.

Der Vision Meta Turismo ist dabei Hommage und Vision zugleich: inspiriert von der Eleganz der Langstreckenfahrten der 60er-Jahre, aber übersetzt in eine Welt, in der digitale Erlebnisse genauso wichtig sind wie Geschwindigkeit.

Design war bei Kia schon länger kein Zufall mehr – und hier treiben sie es auf die Spitze. Die bekannte „Opposites United“-Philosophie verbindet Gegensätze, die eigentlich nicht zusammengehören: weiche, fließende Flächen treffen auf klare, technische Geometrie.

Das Ergebnis ist eine Form, die gleichzeitig ruhig und extrem dynamisch wirkt. Die Cab-forward-Architektur schiebt die Kabine weit nach vorne, die Silhouette bleibt flach, breit und fast schon wie aus einem Guss gezogen.

Je nach Lichteinfall verändern sich die Flächen, spielen mit Reflexionen und geben dem Auto etwas Skulpturales – fast so, als würde es sich ständig neu definieren.

Spätestens beim genaueren Hinsehen wird klar, woher ein Teil der Inspiration kommt: Luftfahrt. Die Front greift Elemente von Düsenjets auf, mit canard-ähnlichen Strukturen, in die Lichtsignatur und Kameras integriert sind.

Die Nase liegt tief, der untere Bereich wirkt bewusst zurückgenommen – fast schwebend. Am Heck wird’s dann scharf und präzise: eine klare Kante, extrem schlanke LED-Signatur und eine Breite, die das Auto förmlich auf die Straße presst.

Das Ganze wirkt nicht verspielt, sondern fokussiert. Wie ein Konzept, das genau weiß, was es sein will.

Innen wird’s dann richtig spannend. Der Vision Meta Turismo trennt Fahrer und Beifahrer nicht nur räumlich, sondern emotional.

Der Fahrer sitzt in einer Umgebung, die komplett auf Fokus ausgelegt ist: ultraflaches Display, sportlich straffer Sitz, reduziert auf das Wesentliche – fast schon wie ein Renncockpit.

Daneben entsteht eine völlig andere Welt. Der Beifahrersitz wird zur Lounge, lässt sich drehen, öffnet den Raum und macht Platz für Inhalte, Erlebnisse und Interaktion. AR-Head-up-Display, immersive Darstellung, neue Perspektiven.

Zwei Rollen, ein Auto – und beide fühlen sich komplett unterschiedlich an.

Kia geht noch einen Schritt weiter und gibt der digitalen Welt etwas zurück, das ihr oft fehlt: Haptik. Analoge Bedienelemente erzeugen bewusst physisches Feedback, simulieren Mechanik und lassen Dich Dinge wieder spüren.

Ein Joystick imitiert Gangwechsel, virtuelle Motorsounds werden mit Vibrationen kombiniert und verstärken das Gefühl, wirklich „im“ Auto zu sein – nicht nur darin zu sitzen.

Und dann kommt der Moment, in dem alles eskaliert: „Launch Control & GT-Boost“. Ein Knopfdruck, volle Leistung, sofortiger Schub. Direkt, roh, emotional.

Das Lenkrad wird zur Schnittstelle – und zwar nicht nur funktional, sondern emotional. Inspiriert von Gaming-Controllern, kannst Du zwischen drei Erlebniswelten wählen:

„Speedster“ bringt maximale Dynamik, mit AR-Visualisierung, Sound und Licht, die Geschwindigkeit nicht nur anzeigen, sondern fühlbar machen.

„Dreamer“ verschiebt den Fokus in urbane Welten, erweitert Realitätsebenen und lässt einen die Umgebung völlig neu erleben.

Und „Gamer“? Der geht noch weiter. Im Stand wird das Auto zum Erlebnisraum – inklusive virtuellem Racing und Projektion nach außen. Treffpunkt statt Parkplatz.

Stand: April 2026; Fotos: Kia

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