Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander

Mit dem Plug-in Hybrid Outlander packte Mitsubishi im Frühjahr 2014 als erster Hersteller das moderne Antriebskonzept in ein SUV, teure Alternativen diverser Premiummarken folgten im Laufe der vergangenen Monate, auf Platz 1 stand jedoch unangefochten der Mitsubishi Outlander PHEV. Mit der neuen Generation Outlander verteidigt Mitsubishi nicht nur diese Mitsubishi Outlander 2016 01Spitzenposition sondern baut diese auch noch weiter aus. Verzeichnet das Modelljahr 2016 doch weit über 130 Verbesserungen und Neuerungen, wobei die optischen Modifikationen den Outlander attraktiver denn je dastehen lassen.

Ob nun konventionell angetrieben oder in der Plug-in Hybrid Version, die deutlichen Veränderungen lassen den Mitsubishi Outlander rundum moderner, raffinierter und schicker dastehen.

Ab der Ausstattung PLUS trifft moderne LED-Lichttechnologie an Front und Heck auf glänzende Chromapplikationen und schicke Piano Black Einsätze. Für weitere gelungene Kontraste sorgen zudem die neuen 18-Zoll-Leichtmetallräder in schwarz-silbernem Zweifarbdesign, in Wagenfarbe abgesetzte Seitenschweller ebenfalls mit Chromeinsätzen versehen oder aber die silberfarbene Dachreling.

Wer sich für den Hybriden entscheidet, erkennt diesen im direkten Vergleich lediglich an dem dynamischeren Frontstoßfänger und der neuen Dachantenne in Haifischflossenoptik.

Im Inneren des Mitsubishi Outlander Modelljahr 2016 fällt zunächst das neue, ab der Variante PLUS sogar beheizbare, Vierspeichen-Lederlenkrad ins Auge, die dezenten Modifizierungen an der Mittelkonsole sind dagegen nur im direkten Vergleich auszumachen. Die aufgewerteten Materialien sowohl an den Armaturen, der Instrumenteneinheit und den Türverkleidungen heben wiederum spürbar die Innenraumanmutung.

Die überarbeitete Menüführung am Navigationssystem, sowie die wenigeren und zugleich größeren Schaltflächen oder aber auch die verbesserte Touchscreen-Oberfläche fallen ebenso positiv auf.

Mitsubishi Outlander 2016 03Die spezifischen Bedienelemente für den Hybridantrieb, der Getriebewählhebel im knackigen Joystick-Look sowie die Anzeigen für den Fahrmodus oder die entsprechenden Energie-Fahrprogramme kennzeichnen auch weiterhin die umweltbewusste Motorvariante.

Ebenso unverändert, findet die Batterie hier ihren Platz auch weiterhin unter den Vordersitzen und schränkt das Platzangebot somit nicht ein. Zwar muss im Vergleich zum „herkömmlichen“ Outlander das Gepäck im PHEV über eine leicht erhöhte – aber immer noch angenehm niedrige – Ladekante gewuchtet werden, doch auch dann nimmt das Ladeabteil zwischen 463 und maximal 1.472 Liter auf.

So hat Mitsubishi für den Outlander also nicht nur den Hybriden im Gepäck, alternativ stehen dem Kunden auch ein jeweils 150 PS starkes Benzin- oder Dieselaggregat zur Wahl.

Bestückt mit einem 121 PS (89 kW) starken 2,0 l Benzinmotor, einem Elektromotor mit 60 kW / 82 PS sowie einem Wechselrichter, dem sogenannten Inverter plus dem 70 kW Generator und einem weiteren Elektromotor mit ebenfalls 82 PS Leistung + Wechselrichter am Heck, stellt der Plug-in Hybrid aber natürlich die interessanteste Motorisierung dar.

So präsentiert sich der Plug-in zunächst unverändert, zeigt aber im Detail Modifikationen auf, die in punkto Ansprechverhalten, Beschleunigung und Effizienz nochmals Verbesserungen zur Folge haben. So erfüllt der Benzinmotor des PHEV nun die Euro 6 Norm und stößt im kombinierten Zyklus weitere zwei Gramm weniger CO2 aus und kommt auf vorbildliche 42 g/km.

Also die Start-Taste gedrückt, den Joystick auf Fahren gestellt und nahezu geräuschlos geht es auch schon los, arbeiten zunächst rein die Elektromotoren. Sobald wir jedoch Leistung abrufen oder die Geschwindigkeitsmarke von 120 km/h überschreiten, schaltet das System Mitsubishi Outlander 2016 06automatisch in den seriellen Hybridmodus „Series Hybrid Mode“.

Wenn Mitsubishi die nun auftretende Geräuschentwicklung im neuen Modelljahr auch durch zusätzliche Dämmung reduzieren konnte, so heult die stufenlose Automatik auch weiterhin erst einmal laut auf und reagiert dann erst mit verhaltener Beschleunigung.

Die Beschleunigungswerte von elf Sekunden für den Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 oder gar die Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h sind wiederum nur im „Parallel Hybrid Mode“ zu erreichen. Nun übernimmt das Benzinaggregat die Hauptarbeit und wird bei Bedarf von den beiden Elektromotoren und dem Generator unterstützt. Ist die zusätzliche Leistung nicht mehr notwendig, schaltet das System automatisch in den seriellen Hybrid-Modus oder in den reinen Elektrobetrieb zurück.

Fahrwerksseitig wurde übrigens im Modelljahr 2016 zum einen die Traktion weiter optimiert und zum anderen die Stabilität bei Kurvenfahrten erhöht.

Dennoch regt der Outlander PHEV auch jetzt noch zur gelassenen Fahrweise an und so kann das SUV je nach Fahrbedingung und Batterieladezustand laut Hersteller bis zu 52 Kilometer rein elektrisch zurücklegen. Im Fahrprogramm „EV Drive Mode“ sind wir somit emissionsfrei und ohne Benzinverbrauch unterwegs.

Den Benzinverbrauch konnten die Japaner von 1,9 auf 1,8 Liter pro 100 Kilometer senken, zumindest was die Werte auf dem Papier anbelangt. Dass in der Praxis dann doch mehr Sprit durch die Leitungen fließt, zeigt unser ausführlicher Test des Modelljahres 2015 auf.

Ebenso gehen wir hier detailliert auf die verschiedenen Lademöglichkeiten ein, kann der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander sowohl an einer gewöhnlichen 230-Volt-Steckdose oder einer öffentlichen Ladestation in fünf Stunden wieder aufgeladen werden. Per Mode-3-Mitsubishi Outlander 2016 05Ladekabel gelingt dieser Vorgang sogar in vier Stunden. Sollten Sie es besonders eilig haben, sichern Sie sich per Schnellladung innerhalb einer halben Stunde bis zu 80 Prozent Power.

Diese Leistung wird außerdem durch Aktivieren der „Charge“-Funktion erreicht, kann die Batterie hier durch die Generatorfunktion des Verbrennungsmotors auch bei langsamer Fahrt in 40 Minuten geladen werden.

Apropos, beim Betätigen der Bremsen und im Schubbetrieb arbeiten die elektrischen Antriebsmotoren als Generatoren und wandeln kinetische Energie ebenfalls in elektrische Energie zum Aufladen der Batterie um.

Mit einem weiteren Tastendruck, der Save-Funktion, kann die vorhandene Energie außerdem für einen späteren Einsatz gespeichert werden.

Ein weiteres Schmankerl hat Mitsubishi aber gerade für Hausbesitzer mit Photovoltaikanlagen in petto. Mit der Funktion des „bidirektionalen Ladens“ dient der Plug-in Hybrid Outlander auch als mobiler Pufferspeicher und so kann die Batterie des Fahrzeuges nicht nur mit dem durch die Hausanlage gewonnenen und überschüssigen Strom aufgeladen werden, auch die in der Fahrzeugbatterie bereits enthaltene Energie kann bei Bedarf wieder zurück ins Hausstromnetz gespeist werden.

Mit der wiederholt eingefahrenen 5-Sterne-Bestnote beim Euro NCAP-Crashtest belegt der Mitsubishi nicht erst heute, wie sicher der Plug-in Hybrid Outlander ist. Ergänzt das Sicherheitspaket in der neuen Generation aber um zwei weitere Assistenzfunktionen.

So stellen die Verantwortlichen dem SUV ab der Ausstattung PLUS neben einer adaptiven Tempoautomatik „Adaptive Cruise Control“, dem Spurhalteassistent (LDW), dem Xenon-Scheinwerfersystem mit „Wide Vision“-Technologie sowie dem Auffahrwarnsystem „Forward Collision Mitigation“ (FCM), das auch Fahrradfahrer und Fußgänger erkennt, nun auch die neue 360-Grad-Kamera inklusive „Bird View“ und die Assistenzfunktion „UMS“ (Unintended Acceleration Mitigation System) zur Seite.

So warnt UMS Sie beim Anfahren bis zu einer Geschwindigkeit von zehn Stundenkilometer vor Mitsubishi Outlander 2016 02Hindernissen die sich bis zu vier Meter vor oder hinter dem Fahrzeug befinden.

Der spürbare Mehrwert wirkt sich überraschenderweise und zur Freude des Kunden kaum auf den Preis aus und so startet der Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander unverändert bei 39.990 Euro. Und selbst die höher und sehr gut ausgestatteten Ausstattungen PLUS und TOP sind mit 45.990 beziehungsweise 50.990 Euro nur unwesentlich teurer positioniert als der Vorgänger.

Von diesem bereits bekannt ist die tolle 5-Jahres-Garantie inklusive Herstellergarantie bis 100.000 km, die im neuen Plug-in Hybrid Outlander um eine vorbildliche 8 Jahre Herstellergarantie auf die Fahrbatterie bis zu einer Gesamtfahrleistung von 160.000 Kilometern ergänzt wird.

So ist der Plug-in Hybrid von Mitsubishi nicht nur im direkten Vergleich mit den Mitbewerbern aus dem Hause Volvo  und Co. ein unschlagbares Angebot … Käufer werden außerdem noch bis Ende des Jahres mit dem sogenannten Elektromobilitäts-Bonus von 4.000 Euro belohnt.

Ebenso interessant dürfte der aktuelle Beschluss der Bundesregierung zur Förderung und Etablierung der Elektromobilität sein. Mit dem neuen E-Nummernschild ist Ihr Elektro-Fahrzeug nicht nur als solch eines erkennbar, es bringt auch zahlreiche Vorteile mit sich, hierzu zählen kostenfreies oder vergünstigtes Parken, das Befahren von Busspuren oder die Befreiung von bestimmten Zufahrtsbeschränkungen aus Lärmschutz- oder Emissionsgründen.

Weitere Bilder (zum Vergrößern bitte anklicken):

Stand: Dezember 2015; Test und Fotos: auto-reise-creative

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