Endlich Urlaub und dann das: die häufigsten Reisekrankheiten

Die meisten Deutschen fiebern dem Sommerurlaub bereits Monate im Voraus entgegen. Leider gibt es keine Garantie dafür, in dieser langersehnten Erholungspause vor Krankheiten oder gar von Unfällen verschont zu bleiben. Der Versicherungsexperte Knip hat die häufigsten Reisekrankheiten zusammengetragen und weist auf wichtige Fakten hin, die beim Urlaubsversicherungsschutz beachtet werden sollten.

Viele kennen das: der Auslandsurlaub beginnt, die Anspannung sinkt, der Körper kommt zur Ruhe und schon wird man krank. Oder: kaum angekommen im Urlaubsresort, plagt das ungewohnte, vielleicht exotisch-scharfe Essen, den europäischen Magen-Darm-Trakt. Manch einer hat sogar das Pech sich während des Urlaubs zu verletzen – etwa beim Sport oder bei Freizeitunternehmungen. Gut, wenn dann zumindest der Versicherungsschutz stimmt. Der Versicherungsexperte Knip gibt wichtige Tipps zur Absicherung auf Reisen im Urlaub.

Sehr häufige und lästige Urlaubskrankheiten:

Eine Forsa-Umfrage der Urlaubssaison 2015 ergab, dass 44% aller Befragten im Urlaub unter einer Erkältung litten. Ein Sonnenbrand/Sonnenstich (17%) und unangenehme Magen-Darm-Erkrankungen (15%) zählen ebenfalls zu den am häufigsten auftretenden Beschwerden im Urlaub. Das sind zwar keine schwerwiegenden Erkrankungen, wie die möglichen Reisekrankheiten Hepatitis, Tollwut, Borreliose, Malaria, Ebola oder Tetanus, können aber dennoch die Konsultation eines Arztes notwendig machen. Die Mehrkosten eines Arztbesuches im Ausland fängt eine Auslandsreisekrankenversicherung auf, die eine normale Krankenversicherung meist nicht abdeckt. Marcus Ruske, Experte des Versicherungsportals Knip, sagt dazu: “Vor allem in Ländern wie den USA, die ein sehr teures Gesundheitssystem haben, ist eine Auslandskrankenversicherung im Prinzip unverzichtbar.”

Und plötzlich ist es passiert – Unfälle auf Reisen:

Egal ob Verstauchungen, Brüche oder gar Schlimmeres: Eine Verletzung, beispielsweise durch Stürze oder Unfälle, ist auch im Urlaub schnell passiert. Fast ein Drittel aller Befragten der Forsa-Umfrage gab an, sich im Urlaub bereits verletzt zu haben. Hat man vorher eine Reiseunfallversicherung abgeschlossen, sind Versicherte damit gut versorgt. Doch besonders in diesem Bereich ist ein Blick auf die genauen Versicherungskonditionen ratsam. So schließen manche Anbieter Einzelpersonen – also Menschen, die bei einem Unfall allein unterwegs waren, vom Versicherungsschutz aus.
Bei Gefahrensportarten warnt Marcus Ruske zusätzlich: ”Achten Sie beim Abschließen einer Reiseunfallversicherung darauf, ob und welche Urlaubsaktivitäten wie Bungee-Jumping, Klettern oder Paragliding abgedeckt werden. Im Fall der Fälle hätten Sie sonst trotz Versicherung das Nachsehen.”

Egal ob Unfall- oder Auslandsreisekrankenversicherung: in jedem Fall sollten Sie die unterschiedlichen Angebote und Konditionen der einzelnen Versicherer prüfen und sicherstellen, dass das Angebot ihren Bedürfnissen entspricht.

Stand: Mai 2016

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